3D-Druck ist im Trend. Die Technologie erlebt gerade eine enormes Wachstum im wirtschaftlichen wie im privaten Bereich.

Auf dem 18. Informatiktag NRW haben wir uns heute auch darüber ausgetauscht, wie wir 3D-Druck als Unterrichtsgegenstand in den Regelunterricht integrieren können und was dabei zu beachten ist. An vielen Schulen (so auch an meiner) gibt es inzwischen 3D-Drucker, die aber vor allem im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften und Projektunterricht eingesetzt werden. In den Regelunterricht Informatik zu integrieren kann z.B. durch die Programmierung von 3D-Modellen gelingen. Statt mit einem 3D-Werkzeug wie z.B. TinkerCAD das Modell zu designen, wird bei der Programmierung z.B. mit BlocksCAD das Modell durch Anweisungen in einem visuellen Code-Editor programmiert. Dort können viele Programmierkonzepte wie Variablen, bedingte Anweisungen und Schleifen verwendet, gelernt und geübt werden. Somit eignet sich der 3D-Druck sehr gut für eine Lehrplananbindung im Informatikunterricht der Mittelstufe.

Aber auch über die Informatik hinaus bietet sich der 3D-Druck als Unterrichtsgegenstand an. Etwa dann, wenn man die ökologischen Aspekte eines additiven Fertigungsverfahrens mit denen eines subtraktivem vergleicht, oder den Wandel wirtschaftlicher Strukturen thematisiert, der durch die Demokratisierung eines Rapid Prototypings möglich wird.